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Wie entscheide ich mich zwischen zwei Jobangeboten?

Der wochenlange Bewerbungsmarathon hat sich gelohnt: Auf einmal hast du nicht nur eine, sondern gleich zwei Jobangebote in der Tasche. Sicher gibt es Schlimmeres, und die meisten Leute würden diese Situation eher als Luxusproblem beschreiben, aber die Entscheidung kann trotzdem schwerfallen. Hier findest du Tipps, die dir die Entscheidung erleichtern können.

1. Prioritäten

Hier kann die klassische Pro und Kontraliste helfen. Job A verspricht viel Geld und Verantwortung, aber dafür lange Tage. Auf der anderen Seite bekommst du mit Job B geregelte Arbeitszeiten und eine kostenlose Fitnesscentermitgliedschaft, aber kaum Aufstiegsmöglichkeiten – was ist dir wichtiger?

2. Das Team

Wir verbringen 8 Stunden oder mehr pro Tag mit unseren Kollegen. Während des Bewerbungsprozesses hast du vermutlich schon einen Teil deines zukünftigen Teams kennengelernt. Frage dich selbst: Mit welchem Team kannst du dir eher vorstellen, zusammenzuarbeiten oder hin und wieder in die Kneipe zu gehen?

3. Das Unternehmen

Hoffentlich hast du dich mit diesem Thema schon vor deiner Bewerbung auseinandergesetzt doch nutze jetzt noch einmal die Möglichkeit, dir über das Unternehmen, dessen Kultur und Werte Gedanken zu machen und zu entscheiden, welche besser mit deinen eigenen übereinstimmen. Ebenso wichtig ist es, dass du die finanzielle Situation der Unternehmen kennst, das trifft insbesondere auf Start-Ups zu.

4. Sprich mit Familie und Freunden.

Sie kennen dich gut und können dir so gute Ratschläge geben.

5.  Höre auf dein Bauchgefühl

Fast immer ziehen wir (unterbewusst) eine Option der anderen vor. In solchen Fällen kann sich ein Münzwurf lohnen: Lass den Zufall entscheiden, für welchen Job du dich entscheidest. Wenn die Münze dann z.B. Job A vorgibt, dann frage dich selbst: Bist du insgeheim erleichtert, dass es nicht Job B geworden ist

6. Deadline

Warte mit deiner Entscheidung nicht zu lange! Ab einem gewissen Punkt bringen neue Informationen keine neuen Erkenntnisse mehr, sondern tragen vor allem dazu bei, dich zu verwirren. Zudem möchte auch dein zukünftiger Chef früher oder später eine Entscheidung wissen.

Insgesamt gilt: Die eine richtige Entscheidung gibt es nicht. Mit jeder Entscheidung gehen wir Kompromisse ein, die uns sowohl positiv als auch negativ beeinflussen werden. Du kannst die Zukunft nicht vorhersagen oder z.B. abschätzen, wie sich deine eigenen Wünsche entwickeln werden.  Mach dich deswegen mit deiner Entscheidung nicht verrückt!