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Tipps für das Exit-Gespräch

Ärger mit den Kollegen, ein unmöglicher Chef oder einfach ein besseres Angebot von der Konkurrenz: Gründe für eine Kündigung gibt es viele. Mehr und mehr Firmen führen sogenannte Exitgespräche mit dem Ziel, mehr über die Beweggründe des Mitarbeiters herauszufinden. Die Teilnahme an einem solchen Gespräch ist nicht verpflichtend, doch für den Fall, dass du dich dafür entscheidest, findest du hier einige Tipps.

  • Ein bekanntes englisches Sprichwort lautet: Don‘t burn bridges. In der heutigen Arbeitswelt ist es sehr wahrscheinlich, dass du ehemaligen Kollegen oder Vorgesetzten früher oder später wieder über dem Weg läufst. Hüte dich deswegen in deinem Exit-Gespräch davor, deinem Ärger oder Frust Ausdruck zu verleihen, ansonsten verschließt du dir unter Umständen den Weg für eine spätere Zusammenarbeit.
  • Wenn dein Chef dich nach Gründen für deine Kündigung fragt, solltest du dich auf konstruktive Kritik beschränken. Hilfreich ist es auch, wenn du die Vorteile der neuen Stelle erklärst: Anstatt zu sagen, dass du aktuell zu wenig verdienst, sagst du, dass das Gehalt der neuen Stelle deinen Vorstellungen besser entspricht.
  • Gibt es Punkte, die nicht nur dich sondern auch deine Kollegen stören, kannst du sie ruhig vorbringen. Für dich wird sich nichts mehr ändern, doch vielleicht wird sich die Arbeitszufriedenheit deiner Kollegen verbessern, indem z.B. aktiv in Mitarbeiterweiterbildung oder die Umgestaltung des Unternehmens investiert wird.
  • Es kann in bestimmten Fällen ratsam sein, ein Exit-Gespäch abzulehnen. Dazu gehört, wenn ein Vorgesetzter nur daran interessiert ist, herauszufinden, welches Bild der Firma du nach außen tragen wirst.

Ein Tipp zum Schluss: Du kannst versuchen, das Gespräch zu deinen Gunsten umzudrehen. Frage deinen Chef, wie er dich und deine Arbeit erlebt hat, und lasse dir Tipps geben, was du in deinem neuen Job besser machen kannst.