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So sticht deine Bewerbung heraus

6 Sekunden – genau so viel Zeit verbringen Personaler laut Xing mit einer Bewerbung bevor sie eine Vorentscheidung treffen. Nicht viel Zeit, um einen guten Eindruck zu machen! Jobabsagen sind oft in Watte gepackt und verstecken sich hinter Floskeln wie „Die Entscheidung ist dem Unternehmen nicht leichtgefallen“. In vielen Fällen jedoch war die Bewerbung schlicht nicht gut genug, um den Personaler dazu überzeugen, den Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen.

Rechtschreibfehler

Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein, doch es kommt wieder zu Bewerbungen, in denen es vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern nur so wimmelt. Laut des Express sortieren 60% aller Personaler Bewerbungen mit solchen Fehlern direkt aus. Nimm dir deswegen die Zeit, deine Bewerbung doppelt zu prüfen und gebe sie auch einem Freund zum Korrekturlesen.  Nur wenn der Personaler sieht, dass du dir Zeit und Mühe mit deiner Bewerbung genommen hast, erlangst du sein Interesse.

Floskeln

Sowohl bei deinem Anschreiben als auch deinem Lebenslauf lohnt es sich, etwas kreativer zu sein. Abgedroschene Standardfloskeln aus dem Internet wie „Ich arbeite gerne im Team“, „abgerundete PC Kenntnisse“ oder „ich bin sehr kritikfähig“ haben die meisten Personaler schon hunderte Male gesehen. Durch sie wird deine Bewerbung nicht herausstechen und du wirst dem Personaler kaum im Gedächtnis bleiben. In allen Fällen gilt: Qualität zählt mehr als Quantität. Aussagekräftige Inhalte belegt durch Zahlen mache sich besser als leere Phrasen und je konkreter du deine Stärken belegen kannst desto besser. „Ich habe in 2 Jahren mehrere Teamevents für über 300 Leute organisiert“ oder „Ich habe den Umsatz meiner Abteilung innerhalb von 6 Monaten um 30% erhöht.“

Anschreiben

Unter allen Umständen muss vermieden werden, dass der Personaler den Eindruck bekommst, dass du die gleiche Bewerbung an 20 verschiedene Firmen geschickt hast. Gehe stattdessen in deinem Anschreiben individuell auf das Unternehmen und die Stellenausschreibung ein. Nichts ist schlimmer, als wenn du dank Copy-Paste in der Bewerbung der Name einer anderen Firma genannt wird. Wichtig ist auch, dass du deine Bewerbung direkt an den Personaler richtest. Dies kommt professioneller rüber als ein generisches „Sehr geehrte Damen und Herren“. Wenn sich in der Stellenausschreibung keine Ansprechperson findet, dann ruf einfach bei der Firma an und frage, an wen du deine Bewerbung richten sollst. So kannst du auch erfahren, ob die Firma die klassische Bewerbung per Post oder eine online Bewerbung bevorzugt.

Social Media

Laut einer Focus Umfrage prüft einer von drei Personalern die Social Media Präsenz seiner Bewerber. Achte daher darauf, dass deine LinkedIn und Xing Profile vollständig sind und sich mit den Angaben in deinem Lebenslauf decken. Schau dir auch deine Facebook und Instagram Profile genau an: Bist du z.B. in Fotos verlinkt, die den Personaler an deiner Professionalität zweifeln lassen? Spätestens jetzt ist Zeit, dein Profilbild, in dem du grade eine Weinflasche alleine lehrst zu löschen. Überprüfe auch noch einmal, ob du dich vielleicht irgendwo auf negative Art und Weise über deinen alten Arbeitgeber geäußert hast!